LibreOffice-Calc-Makro für SEPA-XML-Export (Überweisungen & Lastschriften)

Hallo zusammen,

ich habe ein kleines LibreOffice-Calc-Makro veröffentlicht, mit dem man aus Tabellendaten SEPA-XML-Dateien (pain.001 / pain.008) erzeugen kann. Die Dateien lassen sich z. B. in Hibiscus oder in Web-Banking-Portalen (u. a. Raiffeisen) importieren.

Hintergrund Das Makro ist über die Jahre für die Verwaltung eines örtlichen Vereins entstanden (zuerst Mitgliedsbeiträge, später auch Kita mit Löhnen, Krankenkassenbeiträgen, Mittagessen usw.). Wir arbeiten seit jeher unter Linux mit StarOffice/OpenOffice/LibreOffice und brauchten eine Lösung ohne Microsoft Excel. Aus dem früheren DTAUS-Export wurde später ein Moneyplex-CSV-Format und schließlich SEPA-XML.

Ich habe den Code aufgeräumt und stelle ihn unter der MIT-Lizenz zur Verfügung – ohne jede Gewähr.

Funktionen

  • SEPA-XML-Export für Überweisungen und Lastschriften
  • Optionaler CSV-Export im alten Moneyplex-Format (nur in der deutschen Oberfläche)
  • Dialog mit Vorlagen für wiederkehrende Vorgänge
  • Deutsche und englische Oberfläche
  • Unterstützung für Gläubiger-ID, Mandatsreferenz, globalen/individuellen Verwendungszweck und SEPA-Purpose-Codes (SALA, PAYR, …)

Voraussetzungen

  • LibreOffice (getestet mit 25.8.x)
  • Makros müssen erlaubt sein

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Über Rückmeldungen, Fehlermeldungen und Anregungen freue ich mich. Getestet haben wir vor allem unsere eigenen Anwendungsfälle – es kann also durchaus noch Randfälle geben.

Viele Grüße
Cruane

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Interessantes Projekt, vor allem aber für Sammelüberweisungen bzw. Sammelabbuchungen geeignet. Ich dachte im ersten Moment an Rechnungsbuchungen, aber da lohnt sich das für mein XRechnungs-Projekt wohl weniger.

Ich verstehe nicht, wie die Daten in die Tabellenkalkulation geraten und warum überhaupt? Wenn ich die da reinkopiere, dann kann ich doch auch gleich ins Online-Banking kopieren.

Beim Verein werden alle Daten ausschließlich in verschiedenen Calc-Dateien gespeichert und verwaltet: Mitgliederlisten mit Jahresbeitrag, Kita-Mitarbeiter mit Gehalt, Steuern und Sozialabgaben, Kita-Kinder mit Monatsbeitrag und Mittagessenbeitrag und so weiter. Das ist über die Jahre so gewachsen. Natürlich gibt es dafür professionelle Programme, aber bis jetzt hat man den Umstieg nicht gemacht.
Das heißt: Es werden keine Daten in die Tabellen hineinkopiert – sie sind bereits dort, weil LibreOffice Calc das Datenverwaltungstool ist.

…und das ist dann wieder die Diskussion: Warum macht jemand eine reine Datenbankaufgabe mit einem Tabellenkalkulationsprogramm. Liegt einfach daran, dass Calc von anderen Anwendungen bekannt ist, Base aber nicht. Eine echte Datenverwaltung gehört natürlich eigentlich in eine echte (externe) Datenbank.

Der Verein hat vor 30 Jahren mit 20–30 Mitgliedern angefangen, und die hat man halt in einem Spreadsheet festgehalten, weil man nichts anderes kannte. Dann kamen noch ein paar dazu – geht noch. Dann kam die Kita mit ein paar Angestellten. Ja, das geht auch noch. Und so weiter. Der Mensch ist halt in manchen Sachen träge.
Aber es stimmt: Hier wird Calc als Datenbankanwendung missbraucht – genauso wie so oft Excel missbraucht wird. Das habe ich hundertfach erlebt, auch bei großen, bekannten Firmen.