Warum übernimmt LO den OO-Text (*.odt) unvollständig?

Ich habe ein mit Open Office (OO) geführtes Tagebuch (*.odt) von meinem 2. PC in LibreOffice (LO) geöffnet und stellte mit Staunen fest, dass etliche Teile entweder nicht oder falsch übernommen wurden.
Ich versuchte vergebens, den “fehlerhaften” Teil aus OO herauszukopieren und in LO einzufügen.
Mein Verdacht: Die Übernahme der Abstände mit mehreren Tabulatoren oder Blanks könnte der Grund sein.
Aber: Interessanterweise ist das Tagebuch meines 1. PC, soweit ich es überblicke, von LO richtig übernommen worden, auch die Tabulatoren und grössere Leerflächen!
Ich stellte den Vergleich LO x OO als Screenshots sowie entsprechende Einstellungen beider Programme in eine Text- und pdf-Datei zusammen und kann auch den Originalfile zur Verfügung stellen. War durch Upload verwirrt, meinte, dass ich von meinem PC hierher download_e.
Ich muss meine alte Version vom odt-File (19.9’26) neu beilegen, da die vorige mehmals auch in LO geöffnet und scheinbar (wegen viele Versuche) auch gespeichert wurde.

Probleme LO 26.2.6.3 x OO 4.1.16 .pdf (137.0 KB)
ODYS Win11.odt (210.3 KB)

Siehe hier.

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Ich habe ein Testfile mit einer verdächtigen Stelle kreiert. Versucht ihn einmal mit OO und dann mit LO anzuschauen. In LO fehlen eineinhalb Zeilen ! Warum?

OO x LO Test#1 (23-05-30).odt (10.5 KB)

Kann ich nicht sagen. Die Zeichen fehlen aber nicht, sondern sind unsichtbar (warum auch immer?).

Schalte mal die Formatierungszeichen (Strg+F10) an.

Wenn du direkte Formatierung entfernst (alles markieren Strg+A, anschließend Strg+M ausführen), sind sie auch wieder sichtbar.


Ich habe die Formatierungszeichen praktisch immer an und sah schon die blauen Punkte! Aber den “Trick” mit Strg+M kannte ich nicht.
Wie kann ich dann diese Formatierung als immer wirksam einschalten?
Ich versuche es auch mit dem ganzen Text und melde mich wieder.

Kannst du vermutlich nur, wenn du Formatvorlagen benutzt.


OpenOffice und LibreOffice möchten ja eigentlich auch, dass man direkte Formatierung vermeidet und Formatvorlagen verwendet.


VorlagenKonzept - Archiv des LibreOffice- und OpenOffice.org-Wiki.pdf (198,0 KB)

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Und ich schaute in meine ursprünglichen Textfiles, welche nun in LO teilweise falsch wiedergegeben werden. Mit Strg+M erscheint zwar der “reine” Text, aber die Formatierung und dem entsprechend das Aussehen ist futsch!
Was soll ich machen? Auch wenn ich den gleichen Text neu in LO schreibe, benutze ich doch die gleiche Formatierung wie vorher, aber erreiche ich nicht das Gleiche, was ich in OO hatte und gern wieder hätte!
Ich lege meinen letzten OO-File, welcher die Formatierung richtig wiedergegeben hatte. Schaue in OO bitte Ende 1. Seite (unter dem Bild mit Partitionen) und dann das Gleiche in LO. Wenn ich es so haben will, hilft mir doch keine Vorlage!
ODYS Win11.odt (210.3 KB)

Also ich habe bei mir kein OO installiert.
Aber wenn ich in deine Datei reinschaue, sehe ich überwiegend direkte Formatierung.
Direkte Formatierung war aber auch schon in OO verpönt.
Formatvorlagen kosten anfangs etwas Zeit, dafür hast du aber dann immer strukturierrte Dokumente.
Das formatieren mit Formatvorlagen nennt man auch weiche Formatierung.
Hier mal etwas für den Einstieg:

https://wiki.documentfoundation.org/Videos/Styles_in_Writer/de


Hier noch ein Dateimuster mit den Texten “Ende 1. Seite”:
Ich zwei Blöcke mit Datum (fest) angelegt als AutoText (mit Formatvorlagen).
Das sieht dann so aus:


138027 HB Test EndeErsteSeite.odt (30,8 KB)

Weitere Tests haben bei mir ergeben, dass bis einschließlich LO-Version 6.4.7 im Beispieldokument keine Zeichen “unsichtbar” wurden.
Ob die Nichtanzeige der Zeichen allerdings mit den Neuerungen ab 7.0 zusammenhängt, vermag ich nicht zu sagen.

  • Skia wurde eingeführt und die
  • die ODF‑Formatversion wurde von 1.2 auf 1.3 geändert.

2026-09-29_ODYS Win11.pdf (367,2 KB)

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Ab Version 25.2 wird ODF Version 1.4 empfohlen.
Siehe Menü Extras > Optionen > Laden/Speichern > Allgemein

ReleaseNotes/25.2 - The Document Foundation Wiki

Die The Document Foundation gibt die Genehmigung des Open Document Format (ODF) v1.4-Standards durch OASIS Open bekannt. - Deutscher Community-Blog

Die letzte Zeile ist unsichtbar gestaltet. Hat nichts mit LO oder OO zu tun. Da ist die Schriftfarbe auf -kein- gesetzt und die Transparenz unverandert auf 0 %.
Diese „-kein-“-Schaltfläche existiert lediglich in deiner Datei. Schalte ich diese Zeile auf farbig oder auf „-automatisch-“, verschwindet diese spezielle Schaltfläche im Objektformat-Fenster. Das ist nur logisch, denn kein Farbsystem kennt eine „Nicht“-Farbe!
LO v.26.8.0.3 (aarch64)


Öffne ich deine Datei mit LO v.7.2.7.2, dann ist diese Schriftfarbe in „-kein-“ dargestellt. Eine „-kein-“-Schaltfläche ist auch dort vorhanden, solange wie nichts geändert wird!

Exzellent! Ich habe den entsprechenden Abschnitt bezeichnet und auf “automatisch” gestellt und siehe da – der Text ist erschienen. Habe auch mit dem ganzen Dokument gemacht und somit das Unsichtbare erhalten. Nur sind mir die Farben bei Hyperlinks und einigen roten Überschriften auf Schwarz geändert worden, aber das ist mir lieber, als Teile des Textes zu vermissen!
Bedeutet aber, dass ab bestimmter Version von LO eine mir unbekannte Kombination von (möglicherweise unsichtbaren) Zeichen dies verursacht, d.h. startet und auch beendet.
Wäre doch eine Aufgabe für die Betreuer des Programms! Wer kann/soll es dann weiterleiten und die kleine Test- oder die vollständige Datei zur Verfügung stellen? Soll ich auch mein Topic hiermit abschliessen?

Satire: Das Unsichtbar-machen ist typisch für Spione und andere licht-scheue Gestalten. Wenn Du – wie so viele Andere ja auch – das nicht lesen kannst, hat es seinen schein-heiligen Zweck erfüllt.
Allerdings ist die Verschleierung ziemlich plump, weil ich „Döspaddel“ nicht darauf reingefallen bin.

Das wäre meine Lösung und ich schliesse es ab !

Nichts als Ärger mit direkter Formatierung! :grinning:

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